GisChem

Natriumdisulfit

Auszug aus:
Datenblatt

Natriumdisulfit: Charakterisierung, Grenzwerte, Einstufungen

Natriumdisulfit wird auch als Dinatriumdisulfit, Natriummetabisulfit, Natriumpyrosulfit oder E223 bezeichnet.
Es handelt sich um weiße oder gelblich-weiße Kristalle, die stechend nach Schwefeldioxid riechen.
Natriumdisulfit ist leicht löslich in Wasser. Es bildet sich Natriumhydrogensulfit.
Es wird in der Färberei zum Bleichen, Desinfizieren und Konservieren verwendet. In der Gerberei dient es zum Entkälken der Blößen und zur Reduktion von Dichromat.
Der Stoff wird auch in der Lebensmittelchemie als Antioxidans, zur Latexkoagulation und als Zusatz zu Silofutter eingesetzt.
Der Stoff kann je nach Verwendungsart der Biozid-Verordnung unterliegen.
Für Natriumhydrogensulfit als wäss­rige Lösung ist in GisChem auf­grund des unter­schied­lichen Gefahren­potenzials ein geson­der­tes Da­ten­blatt ent­halten.
TA Luft (2002): (Nummer 5.2.1), d.h. die im Abgas enthaltenen staub­förmigen Emissionen dürfen ent­weder den Massen­strom von 0,20 kg/h oder die Massen­konzen­tration von 20 mg/m³ nicht überschreiten.
Auch bei Einhaltung oder Unterschreitung eines Massen­stroms von 0,20 kg/h darf im Abgas die Massen­konzentration von 150 mg/m³ nicht über­schritten werden.
WGK: 1 (schwach wassergefährdend), Kenn-Nr.: 1169